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EU-DSGVO als Vorbild für die künftige Digitalgesetz- gebung?

 

Das cybersec.lunch #8 am Montag, 18. Juni 2018

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) schreibt vor, Datenschutz künftig „by design“ und „by default“ in Produkten zu implementieren. Diese beiden Prinzipien bedeuten eine große Verantwortung für Hersteller und benötigen von der Politik dringend klar definierte Vorgaben. Dennoch gibt es bereits Diskussionen, ob „by design“ und „by default“ künftig die Standardvorgaben in digitalpolitischer Gesetzgebung sein könnten, so etwa bei dem anstehenden IT-Sicherheitsgesetz oder zukünftigen Überlegungen wie der Regulierung von künstlicher Intelligenz oder Algorithmen. Denn auch wenn noch viel Unklarheit über die Vorgaben „by design“ und „by default“ herrscht, bedeuten sie zumindest Klarheit in der Zuständigkeit.

Wir möchten mit Ihnen diskutieren, ob dieses gesetzgeberische Werkzeug wirklich der richtige Weg ist und ob die Politik künftig definieren wird, wann ein Produkt wirklich Daten schützt, Sicherheit gewährleistet oder ethisch richtig denkt.

Nach einer kurzen Einführung diskutieren mit Ihnen:

  • Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstei
  • N.N.

Zeit: Mo. 18.06.2018, 12:30 Uhr bis 13:37 Uhr.
Ort: Tagesspiegel-Haus, direkt am S Anhalter Bahnhof (Askanischer Platz 3, 10963 Berlin)

Über das Format:
Das cybersec.lunch ist ein regelmäßiges Format des Verlags Der Tagesspiegel. In nur einer Mittagspause erhalten Sie Einsicht in drängende Fragen der Digitalisierung und treffen zahlreiche Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Zwei Gastredner stellen zunächst kurz ihre Sicht zum jeweiligen Thema des cybersec.lunch vor. Anschließend diskutieren Sie gemeinsam mit den Gastrednern. Moderiert wird das cybersec.lunch von Sascha Klettke, Analyst für Netzpolitik, Tagesspiegel Politikmonitoring.

Das cybersec.lunch wird unterstützt von der Bundesdruckerei.