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Digitale Patientenakte – Was geschieht mit den elektronischen Gesundheitsdaten?

Das cybersec.lunch #11 am Donnerstag, den 28. Februar 2019 um 12:30 Uhr

 

 Dank digitaler Patientenakten sollen Versicherte künftig besser behandelt werden können. Bis zum Jahr 2021 sollen alle Krankenkassen die einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte (ePA) für ihre Versicherten eingeführt haben, so das Ziel des Gesundheitsministers Jens Spahn. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellerer Datenzugriff, vereinfachte Patientenverwaltung, Vermeidung von Doppeluntersuchungen, verbesserte Arzt-Patienten-Kommunikation, weniger Risiken bei der Einnahme von mehreren Medikamenten, automatische Erinnerung an Impftermine, unterstützende Therapieentscheidung und die Nutzbarkeit medizinischer Daten für Forschungszwecke.

Doch welche (Basis-)Daten sollen in der ePA gespeichert werden? Welche Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden und wer überwacht und garantiert die Datensicherheit? Wer verwaltet und kontrolliert die ePA? Wer erhält Zugriff auf die medizinischen Daten? Wie kann ein verschlüsselter Datenaustausch gewährleistet werden und wie können die Gesundheitsdaten von der medizinischen Forschung genutzt und ausgewertet werden?

 

Über folgende Themen haben wir mit Ihnen diskutiert:
_Datensicherheit
_Datensouveränität
_Datenspende
_Datenaustausch
_Die gematik – Gesellschafter, Stakeholder und Telematikinfrastruktur

 

Referent:

Christian Klose, Ständiger Vertreter der Abteilung „Digitalisierung und Innovation“ im Bundesministerium für Gesundheit

Prof. Dr. Erwin Böttinger, Head of Digital Health Center, Professor for Digital Health and Personalized Medicine, Hasso-Plattner-Institut 

 

Moderation:
Ingo Bach, Chefredakteur Gesundheit, Der Tagesspiegel

 

Zeit: Do. 28.02.2019, 12:30 Uhr bis 13:37 Uhr.
Ort: Tagesspiegel-Haus, direkt am S Anhalter Bahnhof (Askanischer Platz 3, 10963 Berlin)

 

Über das Format:
Das cybersec.lunch ist ein regelmäßiges Format des Tagesspiegels, in dem bei einem Mittagessen drängende Fragen der digitalen Sicherheit diskutiert werden. In einer Stunde stellen zuerst zwei Redner ihre Sichtweise zum Thema kurz vor und diskutieren diese anschließend mit den Gästen. 

Das #cybersec.lunch wird unterstützt von der Bundesdruckerei.