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EU-DSGVO als Vorbild für die künftige Digitalgesetz- gebung?

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) schreibt vor, Datenschutz künftig „by design“ und „by default“ in Produkten zu implementieren. Diese beiden Prinzipien bedeuten eine große Verantwortung für Hersteller und benötigen von der Politik dringend klar definierte Vorgaben. Dennoch gibt es bereits Diskussionen, ob „by design“ und „by default“ künftig die Standardvorgaben in digitalpolitischer Gesetzgebung sein könnten, so etwa bei dem anstehenden IT-Sicherheitsgesetz oder zukünftigen Überlegungen wie der Regulierung von künstlicher Intelligenz oder Algorithmen. Denn auch wenn noch viel Unklarheit über die Vorgaben „by design“ und „by default“ herrscht, bedeuten sie zumindest Klarheit in der Zuständigkeit.
Wir diskutierten mit Ihnen, ob dieses gesetzgeberische Werkzeug wirklich der richtige Weg ist und ob die Politik künftig definieren wird, wann ein Produkt wirklich Daten schützt, Sicherheit gewährleistet oder ethisch richtig denkt.

 

Nach einer kurzen Einführung diskutierten mit Ihnen:

  • Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein
  • Klaus Beucher, Partner Geistiges Eigentum und Informationstechnologie, Freshfields Bruckhaus Deringer

Zeit: Mo. 18.06.2018, 12:30 Uhr bis 13:37 Uhr.
Ort: Tagesspiegel-Haus, direkt am S Anhalter Bahnhof (Askanischer Platz 3, 10963 Berlin)

 

Über das Format:
Das cybersec.lunch ist ein regelmäßiges Format des Tagesspiegels, in dem bei einem Mittagessen drängende Fragen der digitalen Sicherheit diskutiert werden. In einer Stunde stellen zuerst zwei Redner ihre Sichtweise zum Thema kurz vor und diskutieren diese anschließend mit den Gästen. Moderiert wird das cybersec.lunch von Sascha Klettke, Analyst für Netzpolitik, Tagesspiegel Politikmonitoring.

Das #cybersec.lunch wird unterstützt von der Bundesdruckerei.